Du bist in mein Leben getreten, hast eine Spur hinterlassen und bist dir dieser nicht bewusst. Du regierst meine Gedanken und verwirrst meinen Verstand und meinen Körper. Zu oft stiehlst du mein Bewusstsein. Zu selten bist du bei mir, als dass ich realisieren könnte, dass es Realität ist. Wieso bist du an meiner Seite, in Momenten meiner Schwäche? Wieso siehst du, was niemals wieder ein Mann sehen sollte? Ich kann das Schicksal sechzig Mal fragen und kriege keine Antwort. Wieso habe ich mein Herz schon wieder verschenkt und gebe dir das Messer in die Hand, vor dem ich die meiste Angst habe? Ich verstehe mich selbst nicht mehr und ich weiß nicht, was mich an diesem Abenteuer so reizt. Was macht dich so besonders, was unterscheidet dich von den Arschlöchern der Welt? Wieso glaube ich, dass du mich verstehen könntest? Ich weiß es nicht mehr.
AND NAIVE.
Ich bin dumm und naiv gewesen. Vielleicht bin ich es auch heute noch. Ich ging davon aus, dass die eine Freundin immer meine sein wird. Dass ich ihr immer bedingungslos vertrauen kann und dass ich gerade von dieser Person niemals enttäuscht werde. Doch jetzt wird mir erst bewusst, dass ich genau diese verloren und dafür jemanden gewonnen habe, den ich lange abgeschrieben habe. Ich hoffe für diese eine Person, dass sie jemanden finden wird, der das für sie ist, wie meine neue alte Person für mich ist.



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AntwortenLöschenIch hatte einst eine Freundin, die bedeutete mir alles. Eine Freundin, der ich alles erzählte, alles anvertraute, der ich all meine Geheimnisse in die Hände legte, weil ich wusste, dass sie dort sicher sein würden. Doch irgendwann hatte ich das Gefühl, dass sie sich von mir entfernte. Dass ich sie in ihrem Universum nicht mehr erreichen konnte, weil sie es vielleicht gar nicht wollte. Ich wusste nichts mehr über ihr Leben, über ihre Gedanken. Ich wusste nicht einmal mehr, was sie wirklich von mir dachte. Und dann stellte ich fest, dass sie mich anscheinend nicht mehr brauchte und einen Ersatz für mich gefunden hatte - und diese Vermutung hat sich letztendlich bewahrheitet.
AntwortenLöschenIch hatte einst eine Freundin, der ich alles Glück der Welt wünschte. Der ich immer noch alles Glück der Welt wünsche, auch wenn sie denkt, dass ich schon lange verschwunden bin.