Samstag, 3. Dezember 2011

leid


Das Leben zieht an mir vorbei. Die Wolken verdunkeln mir die Sicht. Das Auge sieht keinen Weg mehr. Ob links. Ob rechts. Es ist vorbei, die Chance ist vertan. Es ist so weit. Es naht mein Ende. Ich sehe es kommen, das Licht. Ich sehe es, ich will es nicht sehen! Ich glaube nicht an mich, ich glaube nicht an mein Leben. Ich weiß, was ich will. Und selbst das, selbst dieser simple Wunsch, bleibt mir verborgen.


W U E N S C H E §
alles was ich will bist du.

Mein Gefühl tauscht mit betäubender Leere. Sie füllt meinen Körper, meine Arme, meine Beine, meinen Kopf. Ich kann nicht denken, will nicht denken, muss denken. Denn es muss sich etwas ändern. Mein Leben. Meine Einstellung. Meine Freunde. Ich. Ich bin der Grund, für das Chaos und ich muss nun die Lösung sein. Ich allein muss es schaffen, darf nicht weiter auf andere setzen. Es ist mein Leben. Die Leere scheucht die Gedanken davon. Mein Blick wird leer. Ich starre in den Himmel. Die Sterne glitzern mir entgegen und sagen mir: wir wachen über dich.





Es tut mir leid, es tut mir leid. Es tut mir alles so wahnsinnig leid.
Ich bereue es, ich bereue es. Ich bereue es so fürchterlich.

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