doch deine worte, die höre ich nicht.
mein herz pulsiert und der schmerz dominiert.
der blick fällt auf das kleine döschen.
die weißen tabletten liegen ungeordnet auf dem metall.
es tut weh, denn ich weiß, die wut lässt nicht nach.
schon wieder, immer wieder, immer noch, für immer.
worte zeigen, was du denkst. nicht, was du fühlst.
jedes mal sehe ich, wie du mir ins gesicht lügst. wie du mir
weis machst, ich wäre deine welt. doch kann ich dir das glauben?
hinter allem gesprochenem steckt nicht immer wahrheit. der wille,
zu glauben du meintest es ernst, nährt und dürstet mich zugleich.
was soll ich denken? nimm mir die qual der gedanken. nimm sie mir.
der regen prasselt nieder auf den beton, der sich unter meinen füßen
befindet. ein satz. ein letzter satz. ein letzter schritt. der blick gleitet zur dose.
die furcht und angst vor dem sein beherrscht mein selbst. unkontrolliert
übernehmen meine gefühle meinen körper. ich bin nicht mehr ich. ich will nicht
mehr ich sein. wer bin ich?
Es tut weh, wenn deine Augen lügen. Ich sehe deine Lügen. Ich sehe deine Heuchelei. Und ich fühle meine Splitter. Splitter im Herz. Splitter in der Seele.
Die Kraft verschwindet. Meine Augen fallen zu.
und die angst vor dem alleinsein wächst.
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