Wenn ich an die Zeit denke, die vergangen ist, glaube ich, dass ich schwach geworden bin. Zu oft habe ich Tränen vergossen, zu oft habe ich Höllenschmerzen gelitten und zu oft glaubte ich, daran zu sterben. Aber niemand versteht so recht, wieso. Nie konnte ich es in Worte kleiden, immer war ich unfähig zu beschreiben was in mir vorgeht. Ich wusste nie, ob mich jemand verstehen würde. Traute niemandem so ganz. Jeder, jeder und niemand. Niemand kannte mich. Niemand kennt mich. Jeder, jeder glaubt mich zu kennen. Jeder sagt, er wisse wie sich das anfühle. Doch ich glaube keinem. Ich wünsche keinem, was in mir vorgeht. Ich wünsche niemanden diese Schmerzen, diese Qualen, dieses Leid. Die Unwissenheit- ja, das ist das Schlimmste. Wenn du einen Glauben pflegst und im Nachhinein erfährst, dass alles gelogen war. Du verlierst einen Menschen, physisch und psychisch, du wirst ihn nie wieder sehen. Es besteht nicht die geringste Chance ihn zu sehen. Nie mehr.
Ich spüre meine Facetten bröckeln,
ich vermisse die Liebe, die mir zuteil wurde.
Du denkst auch, du könntest alles machen, was du willst.
Du bildest dir eine Welt ein, die so nicht existiert.
Merkst erst nach der tausendsten Träne, dass du im Meer ertrinkst.
Du glaubst auch du wärst der Nabel der Welt, nur, weil du es für
gut findest, jeden zu verarschen.
Ich werde nicht gehen, dafür bin ich zu stolz.
WO IST DIE LIEBE HIN?
BIST DU BLIND?
BIST DU TAUB?
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