# Ich glaubte zu wissen, wer ich bin.
Ich glaubte zu wissen, was ich will.
Ich glaubte zu wissen, was richtig und was falsch ist.
Ich dachte, ich falle tief in eine Schlucht.
Und ich bin gefallen.
Tief, sehr sehr tief.
Doch den Menschen zu verlieren, der dich
aus dem Abgrund zieht, tut um Längen mehr
weh, als dort unten zu bleiben und zu sterben.
Ich fühle den Schmerz, den ich fühlte, als du zu
gehen drohtest. Als du meinen wolltest, alles wäre
vorbei und ich wäre nun Vergangenheit. Ich spürte
es zu tief in meinem Herzen, das zum ersten mal seither
Liebe spürte. Es zerbrach und die Flicken, die du einst
aufgetragen hattest, blätterten ab. Das schwarz meines
Herzens war zu erkennen. Ich glaubte nicht daran, dass
du mich jemals noch zum Lachen bringen würdest. Ich
glaubte es nicht; ich wollte es nicht glauben, denn du
hattest mich zu sehr verletzt, alsdass ich dir vertrauen
wollte. Zu sehr hast du dich in mein Herz gebohrt und
nun bist du da, bist bei mir. Was willst du? Willst du
mich oder willst du nur Jemanden? Ich bin verwirrt, aber
das, was du tust... Es stimmt mich glücklich. Ich bin so
endlich verwirrt und weiß nicht ein noch aus, aber so,
wie du momentan bist, kann ich nicht traurig sein. Ich
will die Eine sein, keine Frage. Aber selbst das vermittelst
du mir nicht. Nein, aber du sagst mit deinen Taten, dass
ich dir nicht gänzlich egal bin. Und das reicht mir. Vorerst.
Ich will nicht aufgeben, nur weil ich Fehler machte. Nur weil
du nicht perfekt bist. Ich kann nicht aufgeben, denn wenn
ich das tue, falle ich tief. Tiefer, als ich je gefallen bin und zu
tief um jemals wieder hinaus zu kommen. Es ist unglaublich.
Ich könnte Unmengen an Text niederschreiben, doch nichts
wird mehr beschreiben, als gesagtes. Ich kann es nicht in
Worte fassen, kein Buchstabe umfasst, was ich fühle und
denke. Nein, es ist unbeschreiblich und das wird es bleiben.
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