Samstag, 12. November 2011

lieben



Schon wieder dieses Gefühl. Es durchdringt mich bitterkalt. Es kommt tagein, tagaus. Doch stehts kommts mit der Nacht. Ich hasse dieses Gefühl. Es zeigt, wie schwach und klein ich bin. Ich spüre es in meinem Blut, ich spüre es in meinem Kopf, ich spüre es durch mein Leben. Dieses Gefühl der schwerelosen Einsamkeit. Ich hasse die Gedanken an die schöne Zeit. Ich sehe Bilder. Sehe deinen Namen. Höre deine Stimme. Spüre deinen Atem. Ich weiß nicht ein, ich weiß nicht aus. Ich würd' so gern ein Ende sehen. Wieder hast du mich gestraft und wieder seh' ich, du hast mich nie verdient. Doch wieder spür' ich mein Verlangen, dieses Verlangen nur nach dir. Ich sehne mich nach dieser Wärme, doch weiß ich, dass du mich nicht liebst. Es ist ein Schlag, gar ins Gesicht. Und ich wünschte, ich seh' das nicht. Ich sehe Bilder. Fühle Erinnerungen. Spüre 
den Schmerz. Und will das einfach nur vergessen.





"du musst dich akzeptieren, wie du bist.
darfst dich nicht ändern, für jemanden."
 - du hast noch nie geliebt, oder?





ich weiß nicht, wo mein Anfang ist, ich weiß nicht, wo mein Ende ist. ich will nicht wissen, wo lang ich gehen soll, ich will meine Zukunft noch nicht planen. ich will nicht nach Spielregeln tanzen, die nicht mir entsprechen. ich möchte lieben, möchte leben und genießen, doch wie soll man dies, wenn man von allen Seiten irgend etwas hört? wie soll man dies, wenn man selbst nicht weiß, ob ein, ob aus? ich weiß nicht, was ich denken will, ich weiß nicht, wem ich glauben soll. ich weiß nicht, ob du's ernst meinst oder mich benutzt. ich würde gerne glauben, dass ich's endlich bin. bin ich eine Freundin? eine gute Freundin? kann man mir vertrauen? bin ich wirklich ich? ich will so gern die Antwort wissen, doch weiß ich nicht, wohin. doch weiß ich nicht, wo diese liegt. 

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