Ich sitze auf dem Fensterbrett, sehe aus dem Fenster. Weit geöffnet ist es, meine Beine baumeln runter. Der kalte Wind pfeift um meine Nase, bringt die Gänsehaut mit sich. Ich sehe Sterne, oben am Himmelszelt und zähle ihre Anzahl. Ich zähle eins, zwei, drei. Ich zähle zehn, elf, zwölf. Doch ganz oben, da ist der aller hellste Stern. Und dieser Stern, der ist meiner. Regentropfen platschen in mein Gesicht, mir ist es egal. Ich sitze hier, stundenlang. Blicke auf die leere Plastikpackung. Dort, wo einst meine Rettung verborgen lag, herrscht jetzt Leere. 12. Der Stern wird heller mit der Zeit. Er ruft mich und die Schwärze nimmt mich ein. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Das ist die beste Lösung. Bin nun endlich nicht mehr da, habe nichts mehr zu bereuen. Ich sitze hier, bei Eiseskälte, weiß nicht ob der Sprung die Lösung ist. Mir wird schwindlig, ich stehe auf. Nehme Schlüssel und Jacke und verschwinde in der Nacht.Mittwoch, 30. November 2011
suicide
Ich sitze auf dem Fensterbrett, sehe aus dem Fenster. Weit geöffnet ist es, meine Beine baumeln runter. Der kalte Wind pfeift um meine Nase, bringt die Gänsehaut mit sich. Ich sehe Sterne, oben am Himmelszelt und zähle ihre Anzahl. Ich zähle eins, zwei, drei. Ich zähle zehn, elf, zwölf. Doch ganz oben, da ist der aller hellste Stern. Und dieser Stern, der ist meiner. Regentropfen platschen in mein Gesicht, mir ist es egal. Ich sitze hier, stundenlang. Blicke auf die leere Plastikpackung. Dort, wo einst meine Rettung verborgen lag, herrscht jetzt Leere. 12. Der Stern wird heller mit der Zeit. Er ruft mich und die Schwärze nimmt mich ein. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Das ist die beste Lösung. Bin nun endlich nicht mehr da, habe nichts mehr zu bereuen. Ich sitze hier, bei Eiseskälte, weiß nicht ob der Sprung die Lösung ist. Mir wird schwindlig, ich stehe auf. Nehme Schlüssel und Jacke und verschwinde in der Nacht.
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