Es ist dir doch eh egal,
also tu doch nicht so.
adé.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Montag, 5. Dezember 2011
gehen
| Er.Er.Er.Er.Er.Er.Er.Er.Er.Er.Er. | Sie.Sie.Sie.Sie.Sie.Sie.Sie.Sie. |
Mein Kopf schmerzt. #####################Mein Leben vergeht.
##################Mein Herz rumort.
##################Mein Elan sinkt.
Sie sitzt auf ihrem Bett, die blaue warme Decke schmiegt sich an ihre dünnen Arme. Sie starrt vor sich hin, vor ihr ist die weiße Wand. Vergeblich ihr Versuch, aus diesere ine Lösung starren zu können. Sie blickt Stunde um Stunde zur Wand. Die Tränen kreuzen ihre Wangen, tropfen ihren Hals hinab. Leichte Flecken bilden sich auf dem weißen Laken. Sie kann nicht mehr. Langsam wendet sie den Blick ab und bemerkt die Regentropfen, die seit geraumer Zeit an die Fensterscheibe prasselten. Welch ein passendes Wetter. Das Wasser prasselt, sowohl vor als auch in der Wohnung. Sie steht langsam auf, spürt wie ihre Beine zittrig werden. Ihr Blick fällt erneut auf das Bett und schaut nachdenklich zur leeren Packung, gefunden im Küchenschrank. Wie sicher. Sie stolpert richtung Bad, spürt die kalten harten Fliesen an ihrem Kopf. Ihr Schädel wird taub. Vorsichtig entkleidet sie sich, stellt sich unter die Dusche. Ihre Finger tasten nach dem Hahn. Sie dreht an dem, mit dem roten Muster. Es wird heiß. Brühend heiß. Doch sie spürt es nicht. Sie spürt nichts. Sie weiß, dass sie nicht mehr kann. Ihre Beine lassen nach. Sie findet sich auf dem Boden des Bades wieder. Sie schließt die Augen. Sie beschließt zu gehen.
{EDIT: meine Eltern sind echt wundervoll . -IRONIE-}
Sonntag, 4. Dezember 2011
Samstag, 3. Dezember 2011
leid
Das Leben zieht an mir vorbei. Die Wolken verdunkeln mir die Sicht. Das Auge sieht keinen Weg mehr. Ob links. Ob rechts. Es ist vorbei, die Chance ist vertan. Es ist so weit. Es naht mein Ende. Ich sehe es kommen, das Licht. Ich sehe es, ich will es nicht sehen! Ich glaube nicht an mich, ich glaube nicht an mein Leben. Ich weiß, was ich will. Und selbst das, selbst dieser simple Wunsch, bleibt mir verborgen.
W U E N S C H E §
alles was ich will bist du.
Mein Gefühl tauscht mit betäubender Leere. Sie füllt meinen Körper, meine Arme, meine Beine, meinen Kopf. Ich kann nicht denken, will nicht denken, muss denken. Denn es muss sich etwas ändern. Mein Leben. Meine Einstellung. Meine Freunde. Ich. Ich bin der Grund, für das Chaos und ich muss nun die Lösung sein. Ich allein muss es schaffen, darf nicht weiter auf andere setzen. Es ist mein Leben. Die Leere scheucht die Gedanken davon. Mein Blick wird leer. Ich starre in den Himmel. Die Sterne glitzern mir entgegen und sagen mir: wir wachen über dich. Es tut mir leid, es tut mir leid. Es tut mir alles so wahnsinnig leid.
Ich bereue es, ich bereue es. Ich bereue es so fürchterlich.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
confused
Ich schaue auf zu dir. Begegne deinem Blick. Schwarze Ränder zieren meine Augen. Tränen rinnen aus ihnen hinab. Nicht nur bei mir. Ich sehe sie auch bei dir. Diese klaren Zeichen der Sorge. Ich spüre deine Gefühle, sehe es dir an. Deine Arme halten mich. Fest ist nun dein Griff. Deine Wärme erfüllt mich. Mein Kopf ist leer, mein Körper taub. Kann mich nicht bewegen. Streiche dir die Tränen weg, weg von deinen Wangen. Du darfst nicht weinen, nicht wegen mir. Ich hab es nicht verdient. ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichhassemich.
ichliebtedich.
Meine Familie hasst mich. Meine Freunde hassen mich.
Ich hasse mich. Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr.
DAS WIRD MIR ALLES ZU VIEL.
Mittwoch, 30. November 2011
suicide
Ich sitze auf dem Fensterbrett, sehe aus dem Fenster. Weit geöffnet ist es, meine Beine baumeln runter. Der kalte Wind pfeift um meine Nase, bringt die Gänsehaut mit sich. Ich sehe Sterne, oben am Himmelszelt und zähle ihre Anzahl. Ich zähle eins, zwei, drei. Ich zähle zehn, elf, zwölf. Doch ganz oben, da ist der aller hellste Stern. Und dieser Stern, der ist meiner. Regentropfen platschen in mein Gesicht, mir ist es egal. Ich sitze hier, stundenlang. Blicke auf die leere Plastikpackung. Dort, wo einst meine Rettung verborgen lag, herrscht jetzt Leere. 12. Der Stern wird heller mit der Zeit. Er ruft mich und die Schwärze nimmt mich ein. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Das ist die beste Lösung. Bin nun endlich nicht mehr da, habe nichts mehr zu bereuen. Ich sitze hier, bei Eiseskälte, weiß nicht ob der Sprung die Lösung ist. Mir wird schwindlig, ich stehe auf. Nehme Schlüssel und Jacke und verschwinde in der Nacht.Dienstag, 29. November 2011
strong
Mein Blick, er führt zum Himmel. Hinab zum Spiegel. Hinab zu mir. Ich fühle mich benutzt. Kratze meine Wunden auf. Ich spüre diese roten Schlieren. Versuche es zu vergessen. Die Gedanken kommen, sie gehen nicht. Sie sind da. Verfolgen mich. Tags. Nachts. Ich werde ds Gefühl nicht mehr los. Es klebt an mir wie diese Berührung. Es macht mich wahnsinnig. Ich fühle mich eklig. Fühle mich dreckig. Kann es nicht vergessen. Bin innerlich schon so kaputt, musste das sein? Ich werde es nicht los. Es soll weg gehen. Dieses furchtbare Gefühl. Stehe stundenlang unter der Dusche, schrubbe und schrubbe. Es verschwindet nicht. Es bleibt.
Samstag, 26. November 2011
träne
ich wünschte, ich könnte es vergessen. könnte endlich abschließen und endlich jemanden akzeptieren, der mein herz berührt. ich wünschte, du wärst mir nicht noch so verdammt wichtig. ich wünschte, diese gedanken würden endlich verschwinden und nie wieder kommen. doch das, was ist, entsprach noch nie meinem wunsch. ich spüre es. diese sehnsucht, die, die nie mehr erfüllt werden kann. und diesen hass auf mich. nur auf mich. denn ich begehre das, was ich nicht haben kann. ich will das, was mich nicht will und ich hasse es, ersetzt zu werden. ich spüre diese eifersucht, will sie nicht mehr haben. ich verzweifle an meinen immer gleich dummen gedanken. wieso kann ich keinen strich ziehen? ich möchte diese gedanken nicht, ich möchte diese tränen nicht. ich will das alles nicht, ich will lächeln, mich lachend der welt entgegen stellen. und dann, dann kommst du.WENN DAS LIEBE IST - WIESO RAUBT ES MIR MEINE KRAFT?
WAS IST DANN HASS?
Freitag, 25. November 2011
Natur
Du findest mich schön, du findest mich stark.
Bin zu emotional, bin zu schwach - es ist eine
Bin zu emotional, bin zu schwach - es ist eine
Qual. Die Stärke, sie ist verloren gegangen. Bin
auf der Suche nach ihr, hoffe, sie wieder zu finden.
Ich schaue nach links, ich schaue nach rechts. Sehe Kummer, Leid und Tränen. Mein Blick geht zum Himmel, die Tropfen fliegen zum Boden hinab. Der Himmel weint. Ich sehe zur Erde. Die Pfützen werden werden größer. Sie kann das Wasser nicht mehr tragen. Die Last, sie ist zu groß und hinterlässt tiefe Kerben im Boden, gefüllt mit Tränen des Himmels. Der Wind geht still, rauscht durchs letzte Herbstblatt. Es ist rot, braun, gelb und dort auch grün. Flog nach Osten, weit weit weg. Flieht in andere Gebiete, wenn es hier zu spät ist. Sonne versteckt sich hinter Tal und Berg, will gar nicht mehr hervor kommen. Ich blicke hinab, auf die Natur. Sehe so viele Parallelen, dass es traurig ist. Die Welt, sie ist schwarz weiß.
Donnerstag, 24. November 2011
Federn
Wie ein Phönix aus Asche.
Die Zeit läuft rückwärts.
Wenn die Tränen das Herz kreuzen.
lieben ist schwerer als geliebt zu werden.
ich denke zurück an diese Zeit. Die Zeit, in der ich lachte. ich blicke an die Wand, sehe einen Spie
gel, der aus mir einen Menschen macht, der ich nicht bin. ich sehe braunes Haar, helle Augen dün
ne Arme, dünne Beine. sehe ein junges Mädchen, ohne Lachen, nur mit Herz. spüre diese endlos t
iefen Wunden, die sie quälen, jede Nacht. ich weiß nicht mehr, wohin mein Weg entschwunden ist
denn ich sehe ihn nicht mehr. ich sehe mich nicht mehr. sehe nur den Menschen, der ich einst war.
Oftmals quäl' ich mir ein Lächeln auf,
nur um zu zeigen: es geht mir gut. Do
ch viele wissen, es ist die Maske, die
sich auf mein Gesicht geschmuggelt',
nur, um nicht verletzt zu werden.
Wieso kann ich nicht vergessen,
wieso kann ich nicht verzeihen.
ich will doch endlich leben.
will nur nicht mehr leiden.
was ich will bist du.
Montag, 21. November 2011
look
Ich habe Angst. Angst, mich zu verlieren.
Ich habe Angst. Angst, die Schmerzen nicht zu kontrollieren.
Ich will das Leid. Ich will den Hass. Ich will noch einmal weinen. Will endlich wieder allein sein.
Verfluche das Glück. Lebe das Leid. Lebe mein Leben.
Du wirst sehen, es macht keinen Spaß.
Ich blicke auf die Trümmer.
Sehe meine Seele.
Spüre ihren Schmerz.
Lebe leicht, lebe schwer.
Wenn es schwer wird, zwischen Gut und Böse zu entscheiden.
Dann blicke ich auf diese Scherben, spüre die Tränen meiner Wangen
und weiß, dass ich nicht mehr hier sein will. Bis ich weiß, dass der Zug
mein Freund geworden. Erst dann kennst du mein Gefühl.
Ich würde gerne dieses Mädchen sein.
Sonntag, 20. November 2011
...
Wenn niemand da ist, der dir helfen kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Aus dem einfachen Grund, dass du diese Antworten nicht hören willst. Dann weißt du, wie ich mich fühle. Ich will eine Person. Ich will nur sie. Nur diese eine Person. Die Person, die mich glücklich machen kann. Die Person, die mich zerstört hat. Jemanden, der mir zuhört. Jemanden, dem ich egal bin. Ich will diesen Menschen, der alles für mich war. Diesen Menschen, der mein Leben mir genommen hat. Ich sehe keine Wände mehr, ich sehe Tränen, ich sehe Meer. Es schweigt, ist doch so weit und grenzenlos. Ähnlich wie die Liebe. Bloß blau und bezwingbar durch ein Floß. Ich kann nicht lachen, kann nicht weinen. Sitze hier und denke nach. Nebenan, da sitzen sie. Lachen, reden. Schuldgefühle prägen mich, dämpfen meine Stimmung. Ich sitze hier und frage mich: was hab ich diesmal wieder falsch gemacht? Ich will kein Mitleid, will kein Trost. Ich brauche nur die Gewissheit: alles wird gut.Ich spüre deine Hände, sehne mich nach Nähe.
Ich sehe deine Silhouette, brauche deine Worte.
Einmal will ich noch die Chance, alles wieder gut zu machen.
Einmal brauch ich noch die Möglichkeit, dich wieder bei mir zu haben.
Wenn das Wort, dass du mir gibst, zur größten Qual des Lebens wird.
Meine Augen werden klein, müde von den ganzen Tränen.
Samstag, 19. November 2011
want
für die wichtigsten Menschen in meinem Leben
Danke, für die Hilfe.
Danke, für den Rat.
Danke, für die Worte.
Danke, für die Zeit.
Danke, für das da-sein.
Danke, für das "wie-geht-es-dir".
Danke, für das Reden.
Danke, für die Sorge.
Danke, für die Fragen.
Danke, für das Lachen.
Danke, für die Heiterkeit.
Danke, für die Abenteuer.
Danke, für die Momente.
Danke, für das Interesse.
Danke für alles.
Zu oft habe ich in den Spiegel gesehen, und es gehasst, mich darin zu erblicken.
Zu oft habe ich im Bett gesessen, und es gehasst, meine Tränen zu spüren.
Zu oft habe ich gezweifelt, und es gehasst, mich zu hassen.
Ich danke euch, für eure Hilfe.
Ich danke euch, für euer Verständnis.
Ich danke euch, für das Mögen meiner.
Freitag, 18. November 2011
Dichten
Deine Freunde sind dein Spiegel,
deine Taten, deine Hoffnung.
Eine Liebe zeigt die Möglichkeit,
den Weg, den Willen.
Die Erfahrung prägt dein Leben,
deine Zukunft, deinen Tod.
Menschen sind Fehler.
Männer sind Hoffnung.
Frauen sind Zukunft.
Menschen machen Fehler.
Sie vergehen.
deine Taten, deine Hoffnung.
Eine Liebe zeigt die Möglichkeit,
den Weg, den Willen.
Die Erfahrung prägt dein Leben,
deine Zukunft, deinen Tod.
Wenn aus Engeln schaffend Teufel,
Regen deine Stimme ist,
Herzen schreien bitterkalt und
die Sonne nie vergeht,
liebe noch solang' du kannst,
solang' ein Mensch das Leben hat
und nicht verwelkt wie ew'ges Blatt.
Renne, fliehe, schreie. Ruhe, denke, schreibe.
Geh' den Weg durch kalte Grau,
deiner selbst dem Willen wegen, nicht zu reden,
nicht zu gehen. Kämpfe um dein eig'nes Glück,
sieh es fliegen, sie es schwinden. Streck die Hand
aus, ganz weit weg, nur zum zweck,
der Liebe wegen.
Männer sind Hoffnung.
Frauen sind Zukunft.
Menschen machen Fehler.
Sie vergehen.
Mittwoch, 16. November 2011
pray
Es tut weh, dich zu sehen. Es tut weh, dich zu spüren. Es tut weh, deine Stimme zu hören. Es tut weh, bei dir zu sein. Es tut weh, sie zu sehen. Es tut weh, euch zu sehen. Ich will nicht schwächeln. Ich habe die Kraft. Doch will ich sie? Will ich mich zwingen, deinem Glück zuzuschauen? Will ich wirklich sehen, wie sie es ist und nicht ich? Will ich zweifeln, will ich hoffen? Weiß ich, was ich will? Mein Leben liegt in Scherben und der Kleber reicht nun nicht. Du siehst mich weinen, siehst mich zweifeln. Doch interessieren tut's dich nicht. Nun bist du glücklich, ja freu' dich drüber. Jetzt hast du das, was ich nicht geben konnte. Laufe lächelnd durch die Welt. Ich schau dir zu.
Die Tage vergehen. Die Zeit steht still. Wenn die Luft die Kehle
schnürt und die Macht die Gedanken kontrolliert. Der Regen Zeichen
der Liebe ist und die Engel gefallen sein werden.
Dienstag, 15. November 2011
du
Wenn aus Hass Liebe wird. Wenn aus Freundschaft Sex wird. Wenn aus Vertrauen Tod wird. Wenn die Nacht ihre Sterne verliert. Wenn das Licht ihren Glanz missbraucht. Wenn ein Mensch kein Mensch mehr ist und das Gefühl zuende geht.
Früher, da dachte ich, ich wäre alles für dich.
Dann dachte ich, ich wäre nichts für dich.
Jetzt will ich alles für dich sein.
Später werde ich wissen, dass ich es nicht verdient habe.
Heute ist ein seltsamer Tag. Monoton und emotionslos. Kalt. Traurig. Ich bin schwach. Ich fühle mich schwach. Ich fühle mich klein. Ich will helfen, ich will für euch alle da sein, ich will nicht zeigen, wie fertig mich das macht. Ich will nicht verletzlich sein, ich will euch helfen. Doch heute, da bin ich schwach. Heute, da wird mir alles zu viel. Heute, da kommen die Gedanken wieder.
Früher, da dachte ich, ich wäre alles für dich.
Dann dachte ich, ich wäre nichts für dich.
Jetzt will ich alles für dich sein.
Später werde ich wissen, dass ich es nicht verdient habe.
Heute ist ein seltsamer Tag. Monoton und emotionslos. Kalt. Traurig. Ich bin schwach. Ich fühle mich schwach. Ich fühle mich klein. Ich will helfen, ich will für euch alle da sein, ich will nicht zeigen, wie fertig mich das macht. Ich will nicht verletzlich sein, ich will euch helfen. Doch heute, da bin ich schwach. Heute, da wird mir alles zu viel. Heute, da kommen die Gedanken wieder.
An dich.
An ihn.
An sie.
An mich?
Nein.
Montag, 14. November 2011
tage
Ich setze die Krone auf und blicke in die Welt. Ich zeige Menschen meine Seite, die, die nur wegen dir existiert. Die, die ich dank dir habe aufbauen können und die, die seither mein Leben regiert. Kennst du das Gefühl, auf immer diesen Schmerz zu fühlen? Ich setze meine Krone auf, um allen von mir abzuschirmen. Ich will kein Schmerz, ich will kein Leid. Die Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich möchte helfen, überall. Jedem, der mir wichtig ist. Hab' es einmal versucht, bin kläglich gescheitert. Tut mir den Gefallen und bleibt bei mir. Menschen kommen, Menschen gehen. Ich sehe mich nur scheitern. Ich will nicht weinen, will nicht trauern. Kann nicht anders als dich zu hassen. Wenn das Spiel der Wolken dem Tanz der tausenden Gedanken gleicht, wenn die Glocke hoch im Himmelszelt zum Vogel für die freie Welt, wenn das Leben wieder Einklang zeigt, dann will ich eine Antwort sein.
Ich kann es nicht beschreiben. Nicht mit hunderttausend Worten. Nicht mit einem einzigen. Wenn ich an dich denke, entfernt sich immer weiter, immer weiter weg mein Kopf. Meine Blicke treffen dich, blicken tief in dein Gesicht. Ich will es spüren, will es leben, will es sehen, will es hassen. Will endlich meine Ruhe haben, will endlich nur mein Leben leben. Menschen kommen, Menschen gehen. Niemand bleibt mir stets erhalten. Doch der Wunsch nach Perfektion zerfrisst das inn're Ich komplett.
Samstag, 12. November 2011
lieben

Schon wieder dieses Gefühl. Es durchdringt mich bitterkalt. Es kommt tagein, tagaus. Doch stehts kommts mit der Nacht. Ich hasse dieses Gefühl. Es zeigt, wie schwach und klein ich bin. Ich spüre es in meinem Blut, ich spüre es in meinem Kopf, ich spüre es durch mein Leben. Dieses Gefühl der schwerelosen Einsamkeit. Ich hasse die Gedanken an die schöne Zeit. Ich sehe Bilder. Sehe deinen Namen. Höre deine Stimme. Spüre deinen Atem. Ich weiß nicht ein, ich weiß nicht aus. Ich würd' so gern ein Ende sehen. Wieder hast du mich gestraft und wieder seh' ich, du hast mich nie verdient. Doch wieder spür' ich mein Verlangen, dieses Verlangen nur nach dir. Ich sehne mich nach dieser Wärme, doch weiß ich, dass du mich nicht liebst. Es ist ein Schlag, gar ins Gesicht. Und ich wünschte, ich seh' das nicht. Ich sehe Bilder. Fühle Erinnerungen. Spüre
den Schmerz. Und will das einfach nur vergessen.
"du musst dich akzeptieren, wie du bist.
darfst dich nicht ändern, für jemanden."
- du hast noch nie geliebt, oder?
Mittwoch, 9. November 2011
denken
Ihr Blick galt der Wand. Geprägt von leichten Einkerbungen bemerkt sie die Erinnerungen, die mit ihr verbunden sind. Sie würde so gerne wissen, was sie tun, was sie sagen oder denken soll. Zu oft schwenken ihre Gedanken von A nach B und wieder zurück. Zu oft, als dass es ihr lieb wäre. Manchmal ist ihr zum Weinen zumute. Manchmal zum Lachen. Doch im Endeffekt befindet sich nur eine Leere in ihrem Kopf. Woran soll sie denken. Wo soll sie anfangen? Sie weiß es nicht. Aber sie wüsste es gern. Ihr Blickt senkt sich, die Tränen fallen.
Wenn niemand da ist, der dir helfen kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Aus dem einfachen Grund, dass du diese Antworten nicht hören willst. Dann weißt du, wie ich mich fühle. Ich will eine Person. Ich will nur sie. Nur diese eine Person.So oft ich es versuche, ich will es einfach nicht.
Ich kann es einfach nicht.
Wenn der Zufall seinen Lauf nimmt,
und das Schicksal den Rest bestimmt.
Wenn der Himmel beginnt die Tore zu öffnen,
und die Menschen ihre Herzen zu tarnen.
Wenn Gefühle Kreise drehen,
und Engel um Mitleid flehen.
"Ich kann verstehen, wieso du nicht aufgeben willst. Es ist so schwer den Menschen zu vergessen, den du so sehr liebst, wie dein eigenes Leben."
Dienstag, 8. November 2011
clara
Die Welt, sie dreht sich.
Dreht sich immer weiter.
Sie hält nicht an, nur weil du,
ausgerechnet du ein Problem hast.
Aber sie hält für einen kurzen Moment,
wenn du, du du du, einem Menschen mehr
vertraust als nur dir selbst. Nur dann hast du
jemanden gefunden, für den die Welt auch anhält.
Ich habe keine Freunde, ich habe Seelen.
Ich kenne kein Verständnis, ich kenne Leben.
Ich sehe kein Mitleid, ich sehe Hoffnung.
Dieses eine Mädchen, ich kenne es nicht lang. Sie ist so furchtbar wundervoll, ich kann es nicht beschreiben. Sie ist so endlos mächtig stark, sie zeigt den Weg in jeder Lag'. Sie ist die Hübschheit in Person, ihr Name, der fällt nie in Hohn. Dieses eine Mädchen, sie ist so wunderbar. Ich würde sie nie missen, niemals wollt' ich sie vermissen. ( Ich habe mir Mühe gegeben, für dich zu dichten. Aber sich-reimende Gedichte sind doof. )
Ich kann dir niemals wirklich sagen, was du für mich bist.
Ich kann dir niemals wirklich zeigen, wie wichtig du mir bist.
Denn niemals werd' ich Worte finden, die noch annähernd das ausdrücken werden,
wieso du mein halbes Leben bist.
Dieses eine Mädchen, dieser Mensch, dieses wundervolle Wesen, DU.
CLARA.
Montag, 7. November 2011
lachen
Not every girl has a pretty smile.
Not every girl has a pretty personality.
Not every girl is able to understand her feelings.
I'm a girl, who don't like herself.
I'm a girl, who has not much self-confidence.
I'm a girl, who understand different things, if i hear the word "love".
Zeiten, in denen du lachen kannst.
Ich danke meinen Freunden. Ich danke meiner Familie. Ich danke den Menschen, die an mich glauben.
Ich bin froh, kein hoffnungsloser Fall zu sein. Denn schaut. Sie kann lachen.
Ich möchte jetzt eine Zeit durchleben,
in der ich einfach nur glücklich bin.
Ich möchte jetzt eine Zeit durchleben,
in der das Lachen mich regiert.
Ich möchte jetzt eine Zeit durchleben,
in der ich alles vergessen kann.
Samstag, 5. November 2011
mut
Die Nacht, sie zeigt dir Sterne. Ist gefüllt mit kalten Träumen. Wolken nehmen dir die Sicht. Steht zwischen dir und deim' Gesicht. ♥
Du kannst alles schaffen, wenn du es willst.
Du kannst dein Leben, wie du es willst.
Du kann der sein, der du willst.
Du brauchst nur den Mut.
Mut, um zu leben.
Ich sehe Leid. Ich sehe Tränen. Splitter der Herzen zieren die Wege. Ich spüre den Hass. Ich hasse mich selbst. Denn ich kann nicht helfen.
THINK ABOUT YOUR LIFE
IS IT WHAT YOU WANT?
WOULD YOU LOVE YOUR LIFE?
WOULD YOU LIVE YOUR LIFE?
IS IT WHAT YOU WANT?
Donnerstag, 3. November 2011
spiegel
Wenn dir der Spiegel einen Menschen zeigt, der du gerne sein würdest. Wenn du im Glas jemanden siehst, der eigentlich du sein solltest.
Wenn du vergisst, wer du jemals schon mal warst.
Ich halte mich für stark. Ich halte mich für stärker, als andere. Ich denke, ich bin kein schwacher Mensch. Vielleicht im Moment nicht, aber kannst du behaupten, dass du so wärst, wie ich es bin? Kannst du sagen, du stehst deinen Mann, du quälst dich und weißt, du wirst an jeder Minute kaputt gehen? Glaubst du, sagen zu können, du wärst schön. Du wärst gut. Du wärst ein lebenswerter Mensch? Ich bin ehrlich. Ich sehe in den Spiegel und sehe eine Frau, ein Mädchen, eine junge Heranwachsende. Ich sehe ein hübsches Mädchen, jemanden, der Selbstbewusstsein haben darf. Jemanden, der lachen darf. Einen Menschen, dessen Lachen seine Freunde glücklich macht. Kannst du behaupten, du würdest in meiner Situation dasselbe sehen? Könntest du es?
glaubst du es mir? Ich sehe dieses Mädchen. Sie ist brünett, hat grüne Augen, ist dünn. Ich erkenne sie. Aber identifizieren kann ich mich nicht mit ihr. Sie ist jemand, der es kann. Sie ist nicht Ich.
Ich sehe dich, ich sehe sie.
Ich sehe dich, ich sah mich.
Ich sehe dich, ich spüre Tränen.
Ich sehe dich, du siehst mich nicht.
Mittwoch, 2. November 2011
wundervoll
Ich liebe Tage, wie diese.
Tage, an denen ich lachen kann.
Tage, an denen ich vor Lachen weinen könnte.
DANKE FÜR EUCH ♥
die 10. besten Sprüche, die im hoffentlich nüchternen Zustand an diesem Nachmittag entstanden sind
1. Sönke: Ich setze meinen Punkt jetzt genau auf Wien.
Tanja: Ja, ab an die Ostsee. Genau, da, wird immer wieniger!
Tanja: Ne, ungern...
3. Tanja: JAAAA los, ab in die Vagina!
4. Sönke: *Auf Josi liegt* Ohaaaa, hast du gerade geschluckt?
5. Sönke: Ich möchte eure Bananen nicht ...
Ich: Wir deine auch nicht, glaub' mal ...
6. Sönke: Ich hab' nicht immer einen Ständer, wenn ich glücklich bin.
7. Josi: Du musst den Stock nur hoch und runter bewegen, dann wirst du automatisch gerade.
8. Josi: Guck mal, bei mir kommt das Ding nicht hoch...
9. Tanja: Die Schildkröte kommt mit dem Kopf?!
10. Josi & Tanja: *Mit Bananen übe*
Josi: Ich hoffe, dass die nicht wirklich so gebogen sind ...
sind sie mal süß ?! ♥
Dienstag, 1. November 2011
alles
Ihr Blick galt dem Fenster. Die dunklen, klaren Tropfen platschten mit einem sanften Geräusch auf das Fensterbrett und zerschellten in viele Tausend Teile. Ihr wurde kalt. Augenblicklich kalt. Ihre Gedanken wurden taub, ihre Augen wurden blind. Tränen fielen. Fielen nieder auf den hellen Teppich und hinterließen tiefe Wunden. Nicht im Teppich. In ihrem Herzen.
Wenn ich an die Zeit denke, die vergangen ist, glaube ich, dass ich schwach geworden bin. Zu oft habe ich Tränen vergossen, zu oft habe ich Höllenschmerzen gelitten und zu oft glaubte ich, daran zu sterben. Aber niemand versteht so recht, wieso. Nie konnte ich es in Worte kleiden, immer war ich unfähig zu beschreiben was in mir vorgeht. Ich wusste nie, ob mich jemand verstehen würde. Traute niemandem so ganz. Jeder, jeder und niemand. Niemand kannte mich. Niemand kennt mich. Jeder, jeder glaubt mich zu kennen. Jeder sagt, er wisse wie sich das anfühle. Doch ich glaube keinem. Ich wünsche keinem, was in mir vorgeht. Ich wünsche niemanden diese Schmerzen, diese Qualen, dieses Leid. Die Unwissenheit- ja, das ist das Schlimmste. Wenn du einen Glauben pflegst und im Nachhinein erfährst, dass alles gelogen war. Du verlierst einen Menschen, physisch und psychisch, du wirst ihn nie wieder sehen. Es besteht nicht die geringste Chance ihn zu sehen. Nie mehr.
1. Sebastién, der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Zuerst will ich dir danken. Danken, für das, was du für mich warst. Danken, für das, was du für mich bist. Danken, für das, was du immer für mich sein wirst. Ich kenne keine Person, die mir das gegeben hat, was du mir gegeben hast. Ich kenne keinen Menschen, der so stark ist wie du. Keinen, der so wundervoll war wie du. Ich verschließe meine Augen vor anderen, denn ich will keinen anderen außer dir. Ich vermisse dich, wie ich keinen anderen Menschen vermisst habe. Ich habe sooft für dich geweint, habe sooft versucht dir zu helfen und bin im Endeffekt gescheitert. Ich hab versucht mich für dich zu ändern. Ich habe es geschafft. Für dich. Ich danke dir für all die wunderbaren Zeiten, die wir hatten. Für das Lachen, das du mir geschenkt hast. Für das Vertrauen, was du mir gegeben hast. Ich danke dir dafür, dass du einfach immer da warst. Dafür, dass du dir alles angehört hast und dafür, dass du alles versucht hast mich zu halten. Du warst der einzige Mensch, der immer versucht hat mich bei sich zu halten. Immer. Egal wie ich war. Egal welche Launen ich hatte. Und dafür danke ich dir. Wenn ich zurück denke, fallen mir so viele gute Zeiten ein. Sie durchlaufen meinen Kopf wie ein Film, ein dauernd laufender Film, einer, der nicht aufhört. Einer, der sich immer und immer wieder wiederholt. Ich danke dir für jede Erinnerung. Ich danke dir für jedes Wort und ich hasse dich für deinen Tod.
Ich erinnere mich an den Tag, an dem mein Leben ein Ende nahm. An dem ich meine Seele endgültig absprach. An dem ich innerlich entzweibrach. Der Tag brannte sich in meine Seele, wie ein Feuer es nie könnte. Es schmerzt fürchterlich, der bloße Gedanke, wie kaputt ich geworden bin. Ich sehe seither kein Mädchen, das lacht. Kein Mädchen, das Glück beherbergt. Kein Mädchen, das sich selbst schätzt. Ich sehe eins, das eine Maske trägt. Eins, das innerlich nicht flick bar ist. Eins, das kaputt gegangen ist und eins, das ihr Lachen verloren hat. Mir fehlt die Kraft ein Mädchen zu werden, das glücklich sein kann. Mir fehlt die Kraft, ein Mädchen zu werden, das lachen kann. Ein Mädchen zu werden, das keine Maske braucht. In mir ist etwas zerbrochen, es liegt in Scherben vor meinem inneren Ich. Ich wünsche mir so sehr endlich wunschlos zu sein. Endlich zu sühnen und endlich zu büßen. Ich wünsche mir so sehr ein Leben, in dem ich nicht leiden muss. Eins, das mir die Welt eröffnet. Doch ich habe nicht das Privileg dazu. Ich bescherte Trauer und Leid, ich bescherte Tod. Wieso sollte ich mir wünschen dürfen endlich einmal glücklich zu sein? Nein, nein. Das muss ein Ende haben. Diese Gedanken sind unberechtigt. Sie dürfen nicht sein. Sie sollten nicht sein.
Ich habe Angst. Schreckliche Angst. Angst, davor, allein zu sein.
Es gibt einen Menschen in meinem Leben. Er ist mir wichtiger als alles andere auf dieser gott verdammten Welt. Er ist nicht bei mir, das war er nur. Nur in einem Herzen, da ist er immer. Zu jeder Zeit. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Mein Herz schlägt für und mit ihm. Mein Herz ist alles, was ich ihm geben kann. Denn dort biete ich ihm Heim. Heim und Schutz und Liebe. Es gibt so viel, dass ich ihm gerne gesagt hätte. Zuviel, alsdass es mich nun vor Schuldgefühlen erdrückt. Es drückt und drück und presst und ERSCHLÄGT mich. Ich will dieses Gefühl nicht. Es ist nicht schön und es schadet mir, das weiß ich. Aber was tut man gegen Schuldgefühle? Ist es normal, einen Menschen im Stich zu lassen, weil es einem dadurch besser geht? Sollte man immer auf seinen eigenen Vorteil besinnt sein oder sollte man auch Opfer bringen? Ist es in Ordnung Liebschaften zu riskieren, wenn es einem psychisch an die Nieren schlägt ? Ich kenne die Antwort: NEIN. Und aus genau diesem Grund spüre ich noch nach mehr als einem halben Jahr diese Gefühle für die wichtigste Person in meinem Leben. Er war alles. Leben und Tod. Freude und Trauer. Er war für mich da, er gab mir Schutz und das war es, was ich wollte. Es ging mir schlecht und wer fing mich auf? Nicht meine sogenannten "Freunde". Nicht meine Eltern. Er fing mich in Momenten auf, in denen ich ohne seine Hilfe in die tiefsten Abgründe gestürzt wäre. Er war meine Rettung und bekommen hat er den Tod. Ich bin ein grausames Wesen. Ich fordere und fordere aber geben tue ich nichts // ODER: ich gebe nichts Gutes. Es ist zum Verzweifeln. Es schmerzt so sehr aber ich kann nichts gegen diese Gefühle tun. Ob ich nun lebe, ob ich nun kämpfe, ob ich nun liebe. Alles ändern nichts an den Gefühlen zu ihm. Zu dir. Denn du bist mir so verdammt wichtig, ich wollte dich nie missen. Erstrecht nicht an Tabletten und nicht ohne ein letztes Wort. Es gibt viel in meinem Leben, dass du nie mitbekommen wirst. Meine erste große Liebe, mein erster Kuss, mein erstes Mal. Alles Dinge, von denen ich dir gerne erzählt hätte. Ich habe dich nie vergessen, auch in Zeiten in denen wir nicht einmal Kontakt zueinander pflegten.
2. Daniel
Wenn ich an die Zeit denke, die wir hatten. Wenn ich an all die Momente denke, die wir geteilt haben. Es gibt so viel, was mich glücklich gemacht hat. Es gibt so viel, an das ich mich so gerne erinnere. Ich denke oft darüber nach, wieso es so geendet hat. Oft sitze ich nächtelang da, die Tränen laufen meine Wangen hinab. Ich sitze dort, auf meinem Bett, und denke darüber nach, was falsch gelaufen ist. Ich habe aufgehört, die Schuld an mir zu suchen. Doch es kann doch nicht sein, dass ich nichts Falsches getan habe. Ich würde alles dafür tun, diese Uhr zurück zu drehen. Einfach alles von vorne zu beginnen. Von Anfang an, und alles besser zu machen. Die Tränen laufen, wenn ich bedenke, dass das nie mehr sein wird. Und sie laufen noch viel mehr, wenn ich bedenke, dass ich ersetzt wurde.
Meine Gedanken schwenken an den Tag, an dem ich dich kennen lernte. Weißt du, ich habe es aufgeschrieben.
Die Sonne stand tief, kitzelte fast schon den Horizont. Das helle blau wechselte, weit hinten am Himmel, schon in sanfte orange und rosa Töne. Leises Zwitschern erfüllte die Stille, die entstand, als nur ein bis zwei Autos die große Asphaltstraße vor ihrem Haus hinab fuhren. Ihr Blick glitt zur Uhr. Es war eine Digitaluhr, welche am unteren rechten Rand ihres Displays auf 20:00 Uhr zeigte. Der Cursor blinkte in schwarz und weiß auf dem Monitor, gespannt . Tropf, tropf. Überrascht über die salzigen Tränen, die ihre Wangen hinab liefen, sah sie auf den kleinen Fleck auf ihrer Tastatur. Wie geht es dir? Ein leises Plingen entstand, als die Nachricht seiner auf ihrem Computer angezeigt wurde. Das rote ‚1‘ – Fähnchen in ihren Nachrichten zeigte ihr, dass sie eine neue Mail hatte. Die Tränen ignorierend setzte sie die Finger auf die schwarzen Tasten und begann zu antworten. Nicht so gut. Und dir? Die Antwort ließ auch diesmal nicht lange auf sich warten. Pling. Oh, wieso? Soll ich vorbei kommen? Sie lächelte ein trauriges, abwesendes Lächeln. Was sollte sie ihm sagen? Sie sprach nicht über Probleme, nicht mit jemandem wie ihm. Lange Geschichte, schon gut. Ein langes Seufzen. Kurz wanderte der Blick der Blondine zum Fenster. Die Sonne geht bald unter. Soll ich wirklich nicht vorbei kommen? Ein weiteres warmes Lächeln. Er machte sich wirklich Gedanken um das tränenüberströmte Mädchen. Stumm atmete sie tief ein, tief aus, setzte ihre Finger erneut auf die Tasten. Wenn du magst. Aber es ist spät… - Ist egal. Also bis gleich. *Ihr Gesprächspartner ist offline.* Stumm blickte die junge Frau auf das Display, sah das graue Zeichen und dachte nach. Er würde dreißig Minuten zu ihr brauchen.
+
Schneller, sonst komme ich zu spät! Ihre Gedanken gingen wirr umher und galten doch nur dem einen Thema: Ihm. Die blauen Augen blickten aufgeregt durch die Gegend. Ein leises Tappen entstand, während das schlanke kleine Mädchen den Weg entlang lief. Nur noch eine Ecke trennte sie von der Station, an der er auf sie warten würde. Nur noch ein paar Schritte. Auch diese waren schnell getan, kurz schloss sie die Lider und atmete tief durch. Entschlossen ging sie auf ihn zu, blieb vor ihm stehen und wartete, bis er sich umdrehte. Ein zartes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Hey.“ – „Hey.“ Er erwiderte das Lächeln.
+
Vorsichtig ließ sie sich auf der Bank nieder, die in ihrem Hinterhof stand. Sie deutete auf den Platz neben ihr und lächelte schwach, als er neben ihr Platz nahm. Bis hier war er so ruhig gewesen. Zu ruhig. Woran er wohl gedacht hat? Ein weiteres Mal atmete sie ruhig durch. „Die Geschichte ist wirklich lang…“ nervös biss sie sich auf die Lippen, knabberte an der Haut und traute sich nicht, ihn anzusehen. „Ist doch egal. Ich bin doch da.“ Die Freundlichkeit und Offenheit in seiner Stimme hatte sie gnadenlos überfordert. Ein leises ‚Hmm‘ signalisierten ihm, dass sie einen Anfang suchte. „Es gibt momentan viel, das mein Leben … schwer macht.“ Erklärte sie leise, ließ ihm aber keine Chance etwas darauf zu sagen. „Vor einigen Monaten habe ich jemanden verloren, der eine Schlüsselrolle in meinem Leben gespielt hat. Er war, nein, er ist eine der bedeutendsten Menschen für mich. Seit er weg ist kriege ich mein Leben nicht mehr auf die Reihe und die Tatsache, dass seine feste Freundin das gar nicht interessiert ist für mich unbegreiflich-…“ Tropf, tropf. Flink klimperte sie mit den Wimpern, wollte verhindern, dass er ihre schwache Seite kennen lernte. Das durfte nicht sein. Nicht jetzt, überhaupt nicht. Sie war schwach aber jetzt musste sie stark sein! Sie konnte nicht. Erbarmungslos tropften die Tränen ihre Wangen hinab während sie grob umschrieb, wieso er hier war. Die warmen Hände, die ihre unterkühlten Schultern umfassten, ließen sie erneut komplett aus der Rolle gleiten.
+
„Du bist warm…“ murmelte sie leise. Ihr Kopf lehnte an seiner Schulter, während er ihr leicht die Tränen von den Wangen wischte. Sanft und behutsam, zumindest so sanft und behutsam, wie es mit den größeren Händen möglich war. „Mir ist immer warm.“ Gab er aufmunternd zurück. Minutenlang hatte er sie einfach nur gehalten. In Momenten, in denen sie einfach nur jemanden gebraucht hatte, der sie hielt, hielt er sie- gab ihr das Gefühl der Geborgenheit. „Danke…“ ihre Stimme klang gebrochen und heiser doch das interessierte sie nicht. Behutsam strich sie mit dem Daumen über seinen Handrücken, drückte sich an ihn und genoss die Wärme, die von ihm ausging. Überraschender weise war er nicht gegangen. Damit hätte sie gerechnet, ja. Aber er blieb. Ein wohliges Gefühl durchzog den Körper der Blondine während sie in seinen Armen lag und ihre Gedanken zu sortieren versuchte. Kurz zog eine Gänsehaut über ihren Körper, doch diese blieb nicht lange.
+
Ihr Blick ging zum Himmel, der nun deutlich dunkelblau geworden war. Keine hellen Streifen, kein rosa. Nur dunkles Blau, matt und sternenlos. Nur hier und dort erkannte man einige. Ihre dürre Hand hatte die Finger mit denen seiner verschränkt und wieder strich ihr Daumen über seinen Handrücken. Die schlanken, in schwarzen Schuhen steckenden, Füße taten kleine Schritte auf dem Weg zur Bushaltestelle, die gut fünf Minuten von ihrem Hof entfernt lag. Im Hinterkopf zählte sie schon die Autos, die an ihr vorbei fahren würden. Eins, zwei, drei. Stille. Unwillkürlich drückte die Blonde die Hand des Dunkelhaarigen und suchte seinen Blick, der, wider erwarten, erwidert wurde. Erneut setzte das sanfte Lächeln auf den Lippen ihrer ein. Sie war im Moment so furchtbar glücklich. Das darf nicht sein.
+
Seine kräftigen Hände hielten ihre beiden, während sie in dem Haltehäuschen standen und auf den Bus warteten. Vorsichtig zog er sie nach hinten, verwirrt stolperte sie einen halben Meter nach vorne und fand ihr Gesicht vor seiner Brust wieder. „Hu..“ stieß sie hervor. Er grinste verschmitzt während sie die Stirn an sein Hemd lehnte. Ihr Kopf war leer, nur leer. Nichts als Leere. Wie ein Vakuum. Doch über die Leere würde sie erst später nachdenken können. Die warmen Finger des Jungen umfassten sanft ihr Kinn, hoben es an. Ihre Augen weiteten sich, bis sie die spröden Lippen seinerseits auf ihrem, vom Schock, trockenem Mund spürte.
+
Sekunden vergingen, in denen ihre Finger verhakt verharrten, während der dunkle Bus aus der Ferne langsam auf die Haltestelle zufuhr. Der Moment ließ die Zeit anhalten, sie blickte über die Schulter zu ihm, er erwiderte den Blick mit einem Lächeln. Endlos verwirrt setzte sie den Weg nachhause an, wo sie zwei Tage später erfahren würde, was vorerst ihr Leben verändern würde. Mein erster Kuss.
Es war so schön. Zu schön. Es war perfekt. Zu perfekt. Es nahm ein Ende.
Und nun, was bin ich nun? Ich bin doch nur Irgendwer für dich. Jemand, der dir irgenwo wichtig ist, doch wieso kannst du dich nicht entscheiden? Für oder gegen mich.
komisch
was würde ich jetzt dafür geben, diese zeit noch einmal zu durchleben.
ich könnte nicht mehr als mein leben dafür geben.
du bist alles für mich, du warst alles für mich, du wirst nichts für mich sein.
versteh das endlich.
wie schwer fällt mir das lachen. und wie schön ist es, doch das lachen nicht verlernt zu haben. ♥
Montag, 31. Oktober 2011
schwer
Ich vermag es nicht, einzuordnen, was in mir vorgeht.
Diese Gefühle, die hin und her schwenken.
Nichts ist real und nichts ist wahr. Ich sehe schwarz.

Die Erinnerungen quälen mich so fürchertlich. Sie sind da.
Ich denke an die Zeit, die wir hatten. Ich denke an die wunderbaren
Momente, die wir zusammen verbracht haben. Ich hab gelacht, ich
war glücklich, ich liebte dich und ich liebte mich selbst. Du hast aus
mir einen neuen Menschen geformt. In dieser wunderschönen Zeit.
Ich will so gern die Zeit zurück drehen. Würd' so gern alles
von vorne beginnen. Die Fehler umgehen, die ich getan. Und
alles dafür gegeben, dass alles so perfekt bleibt. Ich wünschte es so sehr.
Diese Gefühle, die hin und her schwenken.
Nichts ist real und nichts ist wahr. Ich sehe schwarz.

Die Erinnerungen quälen mich so fürchertlich. Sie sind da.
Ich denke an die Zeit, die wir hatten. Ich denke an die wunderbaren
Momente, die wir zusammen verbracht haben. Ich hab gelacht, ich
war glücklich, ich liebte dich und ich liebte mich selbst. Du hast aus
mir einen neuen Menschen geformt. In dieser wunderschönen Zeit.
Ich will so gern die Zeit zurück drehen. Würd' so gern alles
von vorne beginnen. Die Fehler umgehen, die ich getan. Und
alles dafür gegeben, dass alles so perfekt bleibt. Ich wünschte es so sehr.
Abonnieren
Kommentare (Atom)

















